Die richtige Kamera für Einsteiger – darauf solltest du deinen Fokus richten

Sind digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) die besten Kameras für EInsteiger?

Mittlerweile schießt du zwar auch mit der modernen Smartphone-Generation erstaunlich gute Fotos, aber an die Qualität der Aufnahmen von Digitalkameras kommen sie bei weitem nicht heran. Dabei muss es noch nicht einmal gleich eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) oder eine spiegellose Systemkamera (DSLM) mit professionellem Anspruch sein. Für die Einsteiger in die Fotografie eignen sich vielmehr vor allem die handlichen Kompaktkameras und die so bezeichneten Bridgekameras.

Spiegelreflexkameras für Einsteiger: Explizite Modelle decken die Bedürfnisse von Anfängern gezielt ab

Spiegelreflexkameras gelten als Modelle mit professionellem Anspruch. Nicht umsonst setzen Profi-Fotografen und ambitionierte Hobby-Fotografen verstärkt auf diesen Kameratypen. Allerdings stellt eine Spiegelreflexkameras auch für Einsteiger durchaus eine gute Option dar.

Die Hersteller haben sich hier in den vergangenen Jahren eine Menge einfallen lassen und Modelle auf den Markt gebracht, die speziell für Anfänger und deren Bedürfnisse entwickelt wurden. Gerade Canon und Nikon haben in diesem Bereich gut gearbeitet und sind mit ihren DSLRs für Einsteiger sehr präsent.

Dies merkst du auch am Gewicht. Denn genau das ist bei DSLRs eigentlich ein großes Manko. Die Varianeten für Einsteiger sind allerdings wesentlich leichter als die teuren Profi-Modelle. Hinzu kommt, dass du dich mit einer Spiegelreflexkamera bzw. einer DSLR für Flexibilität entscheidet. Denn du kannst bei steigenden Ambitionen und Anforderungen jederzeit das Objektiv deiner Kamera austauschen und mit besseren Modellen nachrüsten.

Grundsätzlich bieten Spiegelreflexkameras für Einsteiger diese Vorteile:

  • günstiger und leichter als klassische DSLR-Modelle
  • sehr robust und widerstandsfähig
  • erstklassige Bildqualität
  • einfaches Handling und klar verständliche Bedienung
  • funktionell ausgereift
  • lange Akkulaufzeiten
  • viel mehrwertiges Zubehör

Diese Spiegelreflexkameras sind für Einsteiger ideal geeignet

Canon EOS 250D

Klein, handlich und leicht – so untypisch für eine DSLR-Kamera präsentiert sich dieses Einsteiger-Modell von Canon. Das beeinflusst die Performance der Kamera aber keineswegs negativ. Diese 24,1 Megapixel Spiegelreflexkamera mit integriertem APS-C-Sensor und leistungsstarken DIGIC 8 Prozessor sorgt für eine erstklassige Bildqualität. Es sind auch jederzeit professionelle 4K-Videoaufnahmen mit einer eindrucksvollen Auflösung möglich.

Dabei sorgt der Dual Pixel CMOS AF für eine stets bedarfsgerechte Fokussierung. Das Handling ist gerade für Laien bzw. Anfänger klar strukturiert und sehr einfach. Du kannst aus den unterschiedlichsten Perspektiven Aufnahmen schießen und die Kamera dabei via Touchscreen steuern.

Canon EOS 850D

Charakteristisch für diese Kamera ist der hochgradig professionelle Autofokus, eine sehr gute Bildqualität, eine anwenderfreundliche Bedienung und zudem eine hervorragende Ausstattung. Das macht diese Spiegelreflexkamera zu einer echten Top-Empfehlung, mit der du keine Kompromisse eingehen musst.

Ausgestattet mit einem APS-C-Sensor mit 24,1 Megapixeln hältst du mit dieser Kamera selbst bei problematischen Lichtverhältnissen viele Details fest. Zudem ermöglicht dir die Kamera ein schnelles Fotografieren mit Reihenaufnahmen von maximal 7,5 Bildern pro Sekunde.

Dabei steht dir ein heller optischer Sucher zur Verfügung, der eine stets verzögerungsfreie Betrachtung gewährleistet. Das dreh- und schwenkbare Display lässt sich sehr gut für die Bildkomposition nutzen. Eine präzise Scharfstellung erfolgt durch schneller Autofokus mit 45 Messfeldern.

Spiegellose Systemkameras für Einsteiger – das solltest du wissen

Dass es aber auch komplett ohne Spiegel geht, beweisen nicht zuletzt die digitalen Systemkameras. SMLR-Kameras sind im Laufe der vergangenen Jahre stetig beliebter geworden. Längst entscheiden sich auch immer mehr Fotografie-Profis für die Mirrorless-Kameras. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an Herstellern und Modellen in diesem Segment.

Digitalen Systemkameras SMLR-Kameras sind für Einsteiger beliebter geworden.

Charakteristisch für eine Kamera dieser Art sind ein voll kompatibles Kamerasystem und austauschbare Komponenten. Neben der Kamera selbst (auch als body bezeichnet) zählen die passenden Objektive (auch als lens bezeichnet) zu den wichtigsten Elementen bzw. Komponenten einer digitalen Systemkamera. Systemkameras werden daher auch alternativ Wechselobjektiv-Kameras genannt.

Die Hersteller von Systemkameras rüsten die Modelle dabei mit einem eigenen System auf. In vielen Fällen haben die Hersteller gleich mehrere Systeme im Portfolio und rüsten verschiedene Serien mit unterschiedlichen Systemen aus. Das Zubehör zur jeweiligen Kamera muss aber nicht zwingend immer vom gleichen Hersteller stammen. Du kannst Objektive und anderes Zubehör auch von Unternehmen, wie zum Beispiel Tamron oder Sigma, kaufen. Diese haben sich auf die Fertigung von Zubehör für die Kameragehäuse anderer Hersteller spezialisiert.

Diese besonderen Möglichkeiten bieten dir spiegellose Systemkameras

  • Dank einer integrierten Fokus Lupe kannst du beim manuellen Scharfstellen das Bild mithilfe des elektronischen Suchers fünffach oder zehnfach vergrößern. Gerade für Brillenträger bringt das einen enormen Vorteil.
  • Du hast Zugriff auf das so bezeichnete Fokus Peaking im elektrischen Sucher. Dadurch lassen sich die scharfen Bereiche im Bild hervorheben, was das manuelle Scharfstellen erleichtert. Von diesem Vorteil im Hinblick auf das Scharfstellen profitieren ebenfalls insbesondere die Brillenträger. Alternativ kannst du auch via digitalem Schnittbild im Sucher manuell scharf stellen. Schon analoge Kameras boten eine ähnliche Funktion.
  • Aufnahmen mit Offenblende und kleiner Blendzahl sind schärfer. Im Gegensatz zum Beispiel zu einer DSLR mit großer Offenblende gibt es hier keine Probleme mit den Front- oder Backfokus.
  • Eine spiegellose Systemkamera zeigt Helligkeit, Kontrast und Farben des Fotos bereits vor der eigentlichen Aufnahme an. Das bedeutet für dich: Du hast die Möglichkeit, die Belichtung sowie andere Einstellungsmerkmale bereits vor der Aufnahme zu korrigieren. Dadurch kommt es zu einer steileren Lernkurve.
  • Der elektronische Sucher bei einer DSML unterstützt beim Scharfstellen zum einen die Gesichtserkennung und zum anderen gleichzeitig auch die Augenerkennung. Mittlerweile gibt es auch Modelle, die Tiergesichter erkennen. Sony fungiert hier als Vorreiter.
  • Du kannst dir das fertige Bild im Sucher ansehen. Das ist gerade bei grellem Sonnenlicht ein wichtiger Vorteil, da du unter diesen Bedingungen auf dem Display häufig kaum etwas erkennst.
  • Auch bei Dunkelheit siehst du durch den elektronischen Sucher sehr gut. In vielen Fällen sogar besser als durch den optischen Sucher einer DSLR-Kamera.
  • Die Ausrichtung der Kamera und das Erkennen des Motivs wird auch von einem aufgesetzten, starken ND-Filter nicht negativ beeinflusst.
  • Bei hochwertigen Kameras lässt sich die Schärfentiefe schon vor der Aufnahme prüfen. Es gibt zudem keine Helligkeitsverluste bei der Prüfung. Spiegellose Systemkameras, wie beispielsweise die Modelle der Fujifilm X-Serie, geben die Fokusdistanz im Sucher in Metern an.
  • Die Hyperfolkaldistanz lässt sich in der Regel individuell auswählen. Hiervon profitierst du besonders, wenn du Landschaften oder Architektur fotografieren möchtest.
  • Schwarzweiß-Motive lassen sich einfacher fotografieren.
  • Über einen Adapter kannst du sowohl alte als auch moderne Objektive von anderen Anbietern nutzen. Dadurch wird die spiegellose Systemkamera extrem versatil.
  • Kameras dieser Art sind in der Regel vergleichsweise leicht. Dieser Gewichtsvorteil kommt dir gerade bei Reisen oder Ausflügen zugute.
  • Mit dem Spiegel fällt gleichzeitig ein Verschleißteil weg.
  • Eine große Bandbreite an Modellen steht dir zur Verfügung

Im Bereich der Mirrorless-Kameras gibt es eine Vielzahl an beliebten Herstellern. Im Allgemeinen gilt die Marke Sony zu den diesbezüglichen Pionieren, aber vor allem Fuji hat sich mit seinen Modellen der X-Serie inzwischen fest in diesem Marktsegment etablieren können. Sowohl Sony als auch Fuji sind zudem für qualitativ hochwertige Objektive bekannt.

Diese spiegellosen Kameras sind für Einsteiger empfehlenswert

Panasonic Lumix GX-80 Fotografieren und Filmen auf einem hohen Level

Die Lumix GX-80 von Panasonic ist zwar bereits seit 2016 erhältlich, aber die kompakte Systemkamera hält mit ihren Eigenschaften und ihrer Ausstattung noch heute gut mit der jüngeren Konkurrenz mit. Da der Preis dieser spiegellosen Systemkamera inzwischen deutlich gesunken ist (unter 400 Euro), stellt die Kamera vom Preis-Leistungsverhältnis her explizit für besonders preisbewusste Einsteiger ein echtes Schnäppchen dar.

Das Panasonic-Modell bietet dir alle Funktionen und Features, die für den Einstieg in die Fotografie erforderlich ist. Der 16-Megapixel Sensor in MFT-Größe (MFT steht für Micro-Four-Thirds) ermöglicht dabei scharfe und detailreiche Bilder. Bildrauschen trübt das Ergebnis erst ab etwa ISO 6.400 ein. Auch der Autofokus überzeugt durch Schnelligkeit und Treffsicherheit.

Aufnehmen kannst du im Rahmen des Serienbild-Modus zehn Bilder pro Sekunde. Das ist ein vorbildlicher Wert für diese Preisklasse. Zudem zählt ein integrierter Bildstabilisator zur Ausstattung. Dieser eliminiert zu einem großen Teil die Unschärfen, die beispielsweise durch Verwackler während einer langen Belichtungsphase entstehen.

Du interessierst dich auch stark für das Filmen? In diesem Fall stellt die Panasonic Lumix GX-80 mit ihren UHD-Videos (4K) ebenfalls eine sehr gute Lösung dar. Dank des klappbaren 3-Zoll-Touchscreens hast du die volle Bildkontrolle auch bei Fotos aus der stabilen Bauch-Position oder aus der Vogel- sowie Froschperspektive heraus. Ein Bonus an Komfort bringen dir zwei Rändelräder, die das Verstellen von Blende und Verschluss einfach gestalten.

Abstriche musst du allerdings bei der Akku-Laufzeit machen. Pro Akkuladung sind in der Regel maximal 470 Auslösungen und insgesamt rund 115 Videominuten möglich. Dieses Manko kannst du allerdings ganz einfach durch einen Zweitakku korrigieren.

Olympus E-M10 Mark II Ausstattung auf Oberklassenniveau

Diese spiegellose Systemkamera gibt es bereits für rund 600 Euro. Das im Retro-Design gehaltene Gehäuse besteht aus einer robusten, hochwertigen Magnesiumlegierung. Eine derartige Qualität bieten andere Modelle in diesem Preissegment nicht an. Eine Bildstabilisation über fünf Achsen ermöglichen dir um bis zu vier Blendenstufen längere Belichtungszeiten und kompensiert Mikroverwacklungen.

Die optisch stylische 16-Megapixel-DSLM überzeugt als Modell der OM-D-Einstiegsklasse im Ganzen mit einer üppigen und hochwertigen Ausstattung, die durchaus Oberklassenniveau erreicht. Neben dem leistungsstarken Bildstabilisator überzeugt hier vor allem der elektronische Sucher, der messerscharfe, flüssige und angenehm große Ergebnisse liefert (zwei Millionen Subpixel). Alternativ kannst du auch das drei Zoll große Display, das mit einer Klappvorrichtung ausgerüstet ist, für die Motivsuche nutzen.

Zudem gibt es einen Touchscreen, über den du bequem per Fingerzeig navigieren und entsprechende Schärfepunkte setzen kannst. Über 80 Kontrast-Fokuspunkte sorgen hier auch bei schwachen Lichtverhältnissen für eine sehr schnelle Scharfstellung. Insgesamt 60 Bilder pro Sekunde kannst du aufzeichnen. Insgesamt sind maximal etwa 540 Auslösungen mit einer Akkuladung möglich. Störpixel machen sich bis einschließlich ISO 3.200 nicht bemerkbar.

Sony Alpha 6000 Sehr gute Bildqualität für einen attraktiven Preis

Sonys Alpha-6000er-Reihe steht grundsätzlich für spiegellose Systemkameras mit schnellem und treffsicheren Autofokus sowie für eine sehr gute Bildqualität. Neuere Modelle, wie zum Beispiel die Alpha 6600 sind allerdings mit weit über 1.000 Euro vergleichsweise teuer. Preislich interessanter für Einsteiger in die Fotografie sind daher vor allem die früheren Modelle. Im Fokus steht hier vor allem die Alpha 6000, die bereits für einen Preis ab etwa 400 Euro erhältlich ist.

Sie bietet einen 3.0-Zoll-Bildschirm und insgesamt 24 Megapixel. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei elf Bildern pro Sekunden. Videos kannst du mit einer maximalen Bildrate von 50 Aufnahmen pro Sekunde erstellen. Im Lieferumfang enthalten ist in der Regel ein sehr kompaktes 16-55 mm Objektiv. Gemeinsam mit dem extrem flachen Gehäuse und einem vergleichsweise geringem Gewicht sorgt das Objektiv für Abmessungen, die bequem in eine größere Jackentasche passen.

Das Display ist ausreichend schnell und scharf, lässt sich aber lediglich nach oben oder unten kippen. Fotografierst du im Hochformat vom Stativ aus, kann sich die fehlende Klappmöglichkeit zur Seite dabei als hinderlich erweisen. Der Sucher der A6000 ist zwar vergleichsweise klein, bewegt sich aber dennoch auf dem Niveau einer DSLR-Kamera wie zum Beispiel der Canon 77D.

Fuji X-T30: Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und Profis eine gute Option

Die X-T3 sowie die X-T4 von Fuji stehen im Mirrorless-Bereich ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Allerdings haben diese Modelle auch ihren Preis. Wenn du als Einsteiger in die Fotografie deutlich unter 1000 Euro bleiben möchtest, stellt vor allem die kleinere Fuji X-T30 eine exzellente Wahl dar.

Die Kamera ist mit einem 26,1-Megapixel-APS-C-Sensor sowie ebenfalls mit einem 3-Zoll-LCD-Touchscreen ausgestattet. Besonders gelobt wird dabei das hybride Autofokus-System mit seinen 2,16 Millionen Phasen-Detektionspixeln, der höchsten Ansprüchen genügt. Die Drive-Modi sind über ein Einstellrad zugänglich, wobei du hier neben Serienbildern auch auf Bracketing, Mehrfachbelichtungen und Video zugreifen kannst.

Das AF-Messfeld lässt sich ebenso wie die gesamte Menünavigation über einen extra integrierten Joystick regeln. Videos nimmst du mit dieser Kamera in Full HD auf. 60Pp sind dabei jederzeit möglich. Bei 5fach-Zeitlupen sind mit Crop sogar 120p machbar. Im Verbund mit diesen Features sorgen Datenraten von maximal insgesamt 200 Mbit/s für eine hervorragende Videoqualität.

Optisch und funktionell präsentiert sich die Kamera als ein wahrer Hingucker. Sie stellt gerade für Einsteiger eine hervorragende Kaufoption dar. Wie gut die Kamera wirklich ist, kannst du auch daran sehen, dass sich Fortgeschrittene und selbst Profis für die Fuji X-T30 entscheiden.

Bridgekameras für Einsteiger: Nicht für alle Gelegenheiten geeignet

Eine weitere Option für Einsteiger stellen die so bezeichneten Bridgekameras dar. Sie verbinden dabei die Eigenschaften und Merkmale von Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras. Die Objektive sind – ebenso wie bei den Kompaktkameras – bei einer Bridgekamera fest integriert, weisen dabei allerdings einen mitunter weitaus höheren Brennweitenbereich auf. Die Optionen reichen hier von der Nahaufnahme zum Weitwinkelfoto.

Zudem musst du meistens nicht viel Geld investieren. Denn viele Bridgekameras werden zu einem echten Schnäppchenpreis angeboten. Bridgekameras sind allerdings meistens relativ groß. Für das Mitnehmen auf Reisen und Ausflüge eignen sie sich daher nur bedingt.

Die geringe Größe des Sensors stellt ein entscheidendes Charakteristikum der Bridgekameras dar. Zum einen liegt das an den enormen Zoomobjektiven. Extreme Reichweiten lassen sich nur mit einem kleinen im Gehäuse verbauten Sensor realisieren. Lange Zeit verbauten die Hersteller zumeist ½,3-Zoll-Sensoren. Diese haben die Größe von Sensoren, die in Smartphone Kameras oder etwa in normalen Point-and-Shoot-Kameras verbaut sind.

Die Sensoren sind dabei oftmals kleiner als die der besten Spiegelreflexkameras und Systemkameras. Allerdings führen die äußerst kleinen Sensoren dazu, dass die Pixel auf dem Sensor stark zusammengedrängt werden. Dies führt dann explizit bei höheren ISO-Einstellungen häufig zu Bildrauschen, was den Einsatz bei schwachem Licht problematisch macht. Problemen mit Bildrauschen führen kann.

Für unbedarfte Anfänger ergeben sich diese Vorteile:

  • Bridgekameras sind in der Regel vergleichsweise leicht und relativ kompakt
  • Das fest verbaute Objektiv bietet dir einen großen Zoombereich
  • Eine Kamera dieser Art ist sehr preisgünstig

Mittlerweile bauen Hersteller wie Panasonic, Sony oder Canon weitaus größere 1-Zoll-Sensoren in moderne Bridgekameras ein, was die Qualität gegenüber klassischen Bridgekameras deutlich anhebt. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen und in Bezug auf die Einsatzvielfalt sorgt dies für einen klaren Boost.

Die besten Bridgekameras für Einsteiger

Canon PowerShot SX70 HS

Bei diesem Modell handelt es sich um eine Allroundkamera, die wie eine digitale Spiegelreflexkamera aussieht, dabei aber das Gewicht und vor allem die Flexibilität einer Kompaktkamera bietet. Ohne das Objektiv zu wechseln, nimmst du alles von Makros bis hin zu weit entfernten Details auf. Der zuverlässig agierende Autofokus macht dir ein akkurates Separieren von Vorder- und Hintergrund ganz einfach.

Flüchtige bzw. dynamische Momente kannst du mithilfe der schnellen Reihenaufnahmen mit Fokusnachführung zuverlässig festhalten. Die Kamera verfügt zudem über einen 65fachen optischen Zoom, bietet 20,3 Megapixel sowie 4K-Videos und mit der Auto Image Transfer Funktion eine umfangreiche Konnektivität.

Panasonic Lumix DC-FZ82

Die Lumix DC-FZ82 überzeugt funktionell auf der ganzen Linie. Erwähnenswert ist diesbezüglich vor allem der 60fachen optische Zoom, der dir Aufnahmen von 20 bis 1200 Millimeter ermöglicht. Zudem kannst du im Nachhinein genau festlegen, welcher Bildbereich scharf sein soll.

Dies stellt eine sehr hilfreiche Funktion dar, die sich insbesondere dann als praktisch erweist, wenn du falsch fokussiert hast. Die Bildqualität ist dabei immer auf einem sehr hohen Niveau. Der integrierte Sucher sorgt zudem dafür, dass du deine Umgebung bzw. dein Motiv auch bei sehr hellen Lichtverhältnissen stets im Blick behältst. Bei einem entsprechend hellem Umgebungslicht ist der Zoombereich immer top. Auch aufgenommene 4K-Videoaufnahmen überzeugen durch eine hohe Farbintensität, Kontraste und Detailtiefe.

Kompaktkameras für Einsteiger: Ideal für technisch unbedarfte Anfänger

Möchtest du als Anfänger nicht mit Wechselobjektiven hantieren und dich mit subtilen Einstellungen befassen, solltest du dich im Bereich der Kompaktkameras umsehen. Eine Kamera dieser Art verfügt in der Regel über schmale Abmessungen, präsentiert sich extrem handlich und besitzt ein Objektiv, das bereits fest verbaut ist. Die gesamte Handhabung ist praktisch und flexibel ausgerichtet. Der Name fungiert hier also gleichzeitig als Programm. Allerdings erweisen sich die eingebauten Objektive gegenüber den Wechselobjektiven in der Regel unterlegen.

Im Grunde genommen bilden Kompaktkameras das Pendant zu einer DSLR, da sie in den meisten Fällen eine geringere Bildqualität bieten. Je nach Modell stehen dir eine große und vielfältige Bandbreite an bereits vorgegebene Einstellungen sowie Funktionen zur Verfügung. Typische Beispiele hierfür sind zum Beispiel der voreingestellte Modus für Panoramafotos und Nachtaufnahmen.

Einsteiger profitieren bei dieser Kamera von der Vollautomatik

Kompaktkameras laufen fast immer in einem Automatikmodus. Allerdings sind auch Modelle erhältlich, bei denen du die Belichtungszeit und die Blende manuell einstellen kannst. Ein technisch unbedarfter Einsteiger profitiert allerdings gerade von der Vollautomatik, da sie eine benutzerfreundliche Handhabung und ein schnelles Fotografieren gewährleistet.

Kompaktkamera für Einsteiger mit einem Automatikmodus

Zudem ermöglicht es dir die kleine Bauform und das geringe Gewicht, die Kamera auf Reisen und zum Beispiel bei Outdoor-Aktivitäten mitzunehmen. Da das Objektiv fest integriert ist, bist du dabei auf keine weiteren Applikationen angewiesen. Auch preislich generiert eine kompakte Kamera dieser Art einen großen Vorteil gerade gegenüber einer DSLR oder auch einer spiegellosen Systemkamera.

So erhältst du eine funktional gute Kompaktkamera bereits ab 150 Euro. Eine solche Kamera verfügt über die etablierten Standardfunktionen, die in den meisten Fällen für den Einstieg in die Fotografie reichen. Es gibt aber auch Kompaktkameras mit vielen Extra-Funktionen und mit einer besseren Bildqualität. Diese Modelle nutzen mittlerweile auch Profis gerne als praktische Ergänzung zu anderen Kameras.

Die Vorteile von Kompaktkameras auf einen Blick:

  • geringes Eigengewicht und kompakte Bauform
  • geringe Lichtempfindlichkeit
  • fest verbautes Objektiv
  • Videoaufnahmen sind möglich
  • einfache und leicht verständliche Menüführung
  • verschiedene Szeneprogramme vorhanden
  • geringer Anschaffungspreis
  • kein teures Zubehör erforderlich

Mit diesen Nachteilen musst du rechnen

  • limitierte Wahl der Brennweite
  • nur wenige Kompaktkameras haben einen Okularsucher
  • lediglich geringer ISO-Bereich
  • mitunter starkes Bildrauschen bei schwachem Licht
  • hohe Auslöseverzögerung

Die kleinen und leichten Kompaktkameras stellen die idealen Begleiter für den Urlaub und den Alltag dar. Einsteiger können ohne Aufwand schnelle Schnappschüsse aufnehmen. Für einen günstigen Preis erhältst du als Einsteiger und auch als Hobbyfotograf eine gute Lösung. Wer allerdings gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen und bei schnellen Bewegungen verlangt, sollte sich eher auf andere Kameratypen fokussieren.

Die besten Kompaktkameras für Einsteiger

Panasonic DMC-TZ71 EG-S Lumix

Die LUMIX TZ71 ist eine gute Wahl für Einsteiger sowie für jedes Reiseziel. Die Funktionen und Features sind explizit auf die Bedürfnisse von Einsteigern und Reisenden abgestimmt. Von den architektonischen Formen über das 24 mm LEICA DC Vario-Elmar Objektiv mit 30x Zoom bis hin zu den sehr feinen Farbabstufungen gestaltet sich das Fotografieren ganz unkompliziert – und das bei nahezu jedem Licht. Dafür sorgt der hochempfindliche MOS-Sensor im Verbund mit dem leistungsstarken Venus-Engine-Bildprozessor.

Sony DSC-W 830 Kompaktkamera

Ob du bei einer Familienfeier oder mit Freunden unterwegs bist – mit der W830 Kompaktkamera von Sony nimmst du jederzeit detailreiche Fotos oder auch HD-Videos auf. Das sehr günstige Modell kostet gerade einmal knapp über 100 Euro, bietet dir aber eine große Bandbreite an Funktionen und Features. Der verbaute Sensor mit 20,1 Megapixeln ist für den Weitwinkelbereich maßgeschneidert.

Möchtest du Motive aus der Nähe fotografieren, nutzt du demgegenüber den optischen 8fach-Zoom. Die jeweils gewünschte Kameraeinstellung wird von dem intelligenten Automatikmodus in Sekundenschnelle an die Bedingungen angepasst. Mithilfe der SteadyShot-Bildstabilisierung bleiben deine Aufnahmen verwacklungsfrei und kristallklar.

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Als einer der Fotoexperten bei FotografierenLernen.net hilft dir Alexander gerne, die Besonderheiten der Branche, und erklärt, warum es immer eine gute Idee ist, die 1000 Ideen im Kopf in die Fotos zu verwandeln. Er wird von Neugierde, seiner Leidenschaft für die Fotografie und den unendlichen Möglichkeiten der Bildbearbeitung, die die digitale Welt bietet, angetrieben. Die Fotografie ist nicht nur ein Hobby, sondern ein Abenteuer! Beim Fotografieren geht es darum, die persönliche Vision zu teilen. Seit 2010 konnte Alexander in seiner Kariere als professioneller Fotograf für Firmen wie: SAP, ebay oder Der Tagesspeigel arbeiten. Seine Lieblingsthemen sind Technik und Portraits. Außerdem liebt er Siberian Huskys.

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