Fotografie Grundlagen – von diesen fünf Tipps und Tricks profitierst du nachhaltig

Tipps und Tricks zum Fotografieren von Fotografen - Grundlagen Fotografie

Wer hat sich beim Fotografieren noch nicht über einen verwackelten oder sonst missratenen Schnappschuss sprichwörtlich schwarz geärgert? Das muss aber nicht sein. Fotografie ist kein Hexenwerk. Es kommt lediglich auf die richtigen Handgriffe und Einstellungen ab, ob ein Foto gelingt oder nicht.

Du benötigst dafür keine teure High End Technik und musst auch nicht ausufernde Anleitungen lesen. Vielmehr sind es meistens die Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen missratenen Aufnahmen oder auch den Allerweltsfotos und einem gelungenen Bild mit dem gewissen Extra ausmachen. Um wirklich schöne Bilder zu realisieren, musst du dabei lediglich die wesentlichen Fotografie Grundlagen verinnerlichen und eine Handvoll Tricks mit Mehrwert gezielt nutzen.

Wir haben für dich insgesamt fünf Tipps aufgelistet, mit denen du die Qualität deiner Aufnahmen verbessern kannst.

Im Fokus stehen dabei Blende, Brennweite, Verschlusszeit, Belichtung und Lichtempfindlichkeit des Sensors (ISO).

1. Die Blende

Bei den aus Metall-Lamellen bestehenden Blenden handelt es sich um die hintere Öffnung eines Objektives. Die Größe dieser Öffnung für den Lichteinfall kannst du selbst bestimmen. Durch deine gewählte Einstellung legst du fest, wie viel Licht auf den Kamerasensor trifft. Blenden sind also für den Lichteinfall zuständig. Von der Funktionsweise her arbeitet die Kamerablende ähnlich wie Lamellen von Jalousien. Je nach der jeweiligen Einstellung lassen Blenden mal weniger und mal mehr Licht durch.

Auf diese Zahlenwerte und Einstellungsoptionen muss du achten

Die Zahlenwerte, wie zum Beispiel 2.8, 4, 5.6, 8, 11 sowie 16, geben die Blendeneinstellung an. Vor den Zahlen findest du das Symbol f/. Ein kleiner Wert steht dabei für eine große Öffnung und damit dann auch für viel Lichteinfall. Das bedeutet also für den Einsatz in der Praxis:

  • Eine kleine Zahl steht für viel, eine große Zahl für wenig Licht.

Viele Kameras bieten dir einen Automatikmodus zur Einstellung der Blende an. Selbst bestimmen kannst du die Blendenzahl über den Modus A (manchmal auch Av). Du entscheidest letztendlich durch deine gewählte Einstellung darüber, wie intensiv der Lichteinfall ist. Je nach Einstellung wählt deine Kamera dann die dazu explizit passende Verschlusszeit.

Gleichzeitig beeinflussen Blenden auch die Tiefenschärfe deiner Aufnahmen. Hier gilt:

  • Je höher deine gewählte Blendenzahl ist, desto mehr Tiefenschärfe besitzt das Bild.

Entscheidest du dich zum Beispiel für eine Kamerablende mit dem Wert f/11, erhältst du ein komplett scharfes Bild ohne besondere Akzentuierung von Vordergrund und Hintergrund. Wählst du dagegen den Wert f/2,8 oder tiefer, ist der Hintergrund eher unscharf und der Vordergrund sehr scharf.

Auf diese Weise regulieren Blenden die Tiefenschärfe von Fotos.

Um die Blende passend zu den Gegebenheiten einzustellen, orientierst du dich an den folgenden Prinzipien:

  • Sorgst du mit deinen Einstellungen für einen starken Lichteinfall, wird der Hintergrund unscharf, während die Objekte im Vordergrund scharf sind.
  • Stellst du durch eine kleine Blende einen geringen Lichteinfall ein, erhöht sich die Tiefenschärfe maßgeblich.

Tipp: Wann du welche Blenden vorteilhaft nutzen solltest

  • Blendenzahl f/0,95 bis f/1,4

Hierbei handelt es sich um maximal offene, schnelle Blenden, die auf Objektive mit Festbrennweite ausgerichtet sind. Ihr Vorteil: Blenden dieser Art lassen innerhalb kürzester Zeit viel Lichteinfall zu. Dadurch sind diese Blendenwerte ideal geeignet für die Schwachlichtfotografie. Du solltest dich also gemäß der Fotografie Grundlagen zum Beispiel bei Nachthimmelaufnahmen, Firmenevents in Sälen, Porträts in schlecht beleuchteten Örtlichkeiten oder generell bei Fotos im Innenbereich für tiefe Blendenstufen zwischen f/0,95 und f/1,4 entscheiden. Deine Fotos weisen bei diesen Einstellungen nur eine geringe Tiefenschärfe auf, was das eigentliche Motiv im Vordergrund noch einmal deutlich hervorhebt.

  • Blendenzahl f/1.8 bis f/2.0

Auch mit diesen Einstellungen grenzt du dein Motiv gut vom Hintergrund ab. Zudem erreichst du bei geringen Entfernungen ein besonders schönes Bokeh. Festbrennweiten, die auf f/1.8 beschränkt sind, weisen bei Schwachlicht mitunter zwar Schwächen auf, haben dennoch aber einen enormen Wert bei der Fotografie von ästhetisch ansprechenden Bildern.

  • Blendenzahl f/2.8 bis f/4

Diese Blendenstufen stellen bei vielen professionellen Zoomobjektive den begrenzten Standardbereich dar. Im direkten Vergleich mit tieferen Blendenzahlen präsentieren sich diese Blendenstufen zwar weniger leistungsfähig im Hinblick auf die Lichtaufnahme. Dafür aber bieten sie dir klare Vorteile bei der Bildstabilisierung. Dies wirkt sich vor allem beim Fotografieren unter schlechten Lichtverhältnissen positiv aus. Ein Fotograf verfügt mit einer Blendenzahl zwischen f/2.8 bis f/4 in der Regel über eine hervorragende Schärfe und eine immer noch zufriedenstellende Tiefenschärfe. Die Blenden sind sehr gut geeignet für das Fotografieren von beispielsweise Sport, Reiseeindrücken oder auch Wildtiere.

  • Blendenzahl f/5.6 bis f/8

Interessierst du dich für die Landschafts- und Architekturfotografie? Oder bist du vielleicht auf Gruppenfotos spezialisiert? Dann bieten dir Blendenzahlen zwischen f/5.6 bis f/8 die besten Voraussetzungen hierfür. Welche Blende du dabei innerhalb dieser Skala verwendest, kommt immer auf deine Intention an. Im Hinblick auf die Fotografie Grundlagen gilt hier: Benötigst du mehr Tiefenschärfe, stellt f/8 die beste Option dar. Steht die Gesamtschärfe im Vordergrund, ist demgegenüber das Öffnen der Blende auf dem Bereich f/5,6 die beste Lösung.

  • Blendenzahl f/11 bis f/16

Blendenzahlen in diesem Bereich verwendest du immer dann, wenn dein Bild eine durchgehende Tiefenschärfe aufweisen soll. Blendenzahlen zwischen f/11 und f/16 setzen Fotografen typischerweise für Architektur- und Landschaftsfotos sowie für Makroaufnahmen ein. Je höher die von dir gewählte Blendenzahl ist, umso mehr Gesamtschärfe verlierst du nicht zuletzt aufgrund der Linsenbeugung. Diese Fotografie Grundlagen solltest du verinnerlichen.

  • Blendenzahl f/22 und kleiner

Die Blendenzahlen ab f/22 nutzen in der Regel lediglich Profis und ambitionierte Hobbyfotografen mit einem hohen Anspruch und fundierten Kenntnissen, die über die Grundlagen hinausgehen. Meistens handelt es sich dann um Aufnahmen mit spezieller Intention rundum eine durchgehende Tiefenschärfe. Denn bei f/22 und noch kleineren Öffnungen leidet die Bildschärfe merklich. Daher solltest du diese Einstellungen auch im Normalgebrauch meiden. Benötigst du eine durchgehende Tiefenschärfe, verwendest du besser eine Fokussierungstechnik oder erhöhst die Entfernung zum Motiv.

2. Die Brennweite

Die Brennweite respektive der Zoom gehören zu den wesentlichen Fotografie Grundlagen. Gemessen wird die so bezeichnete Brennweite dabei immer in Millimeter. Aus physikalischer Sicht geben Brennweiten den Abstand zwischen Linse und Brennpunkt an. An diesem so bezeichneten Brennpunkt fokussieren Linsen die Lichtstrahlen in einem Punkt. Somit legt die Brennweite fest, wie groß der auf dem Sensor der Kamera abgebildete Bildausschnitt ist.

Als wesentliche Fotografie Grundlagen fungieren hier zwei Optionen. Im Grunde genommen geben sie dir dabei Möglichkeiten an die Hand, wie du vorgehst, um ein Motiv genau nach deinen Vorstellungen abzulichten.

  • Wählst du beim Fotografieren eine lange Brennweite, ist dein Motiv auch bei einer größeren Entfernung gut sichtbar.
  • Entscheidest du dich für eine kurze Brennweite, musst du mit deiner Kamera nah an das Motiv heran, damit du es vollständig auf das Foto bekommst.

Diese Brennweiten gibt es:

  • Weitwinkelobjektive – Brennweiten bis ca. 25 mm

Hier liegt der Brennpunkt näher an der Optik, was für kürzere Brennweiten sorgt. Du kannst damit einen vergleichsweise großen Blickpunkt aufnehmen. Das bedeutet: Du siehst bei gleichem Motivabstand deutlich mehr vom Motiv als bei längeren Brennweiten. Besonders beliebt sind die Weitwinkelobjektive Canon EF-S 10-22 mm f/3,5-4,5 USM und Nikon AF-S DX 10-24 mm f/3,5-4,5.

  • Normalobjektive – Brennweiten bis ca. 25 bis 50 mm

Beträgt der Aufnahmewinkel bei der Projizierung der Lichtstrahlen auf die Aufnahmefläche etwa 40 bis 50 Grad, hältst du ein Normalobjektiv in den Händen. Als besonders gute Normalobjektive gelten Nikon AF-S 50 mm f/1,8 und Canon EF 50 mm f/1,8 STM.

  • Teleobjektive – Brennweiten ab 50 mm

Bei Objektiven dieser Art besteht ein großer Abstand zwischen Brennpunkt und Objektivmitte. Dadurbch erhältst du lange Brennweiten, die für das Fotografieren von weit entfernten Motiven im Rahmen eines engen Blickwinkels prädestiniert ist. Gerade die Objektive Nikon AF-P 70-300 mm f/4,5-5,6 und Canon EF 70-300 mm f/4-5,6 IS USM II haben sich zu echten Verkaufsschlagern entwickelt.

Welche Brennweiten ergeben bei welchen Einsätzen wirklich Sinn?

Pauschal beantworten lässt sich diese Frage nicht. Dafür hängen Brennweiten viel zu stark vom generellen Einsatzgebiet und explizit von den realen Gegebenheiten vor Ort ab. Trotzdem aber haben sich Vorlieben und Trends deutlich herauskristallisiert. Daran kannst du dich orientieren, wenn sich die Frage nach der richtigen Brennweite stellt. Im Folgenden findest du eine entsprechende Orientierungshilfe. Berücksichtigst du diese Fotografie Grundlagen, kannst du deine Aufnahmen gemäß deiner jeweiligen Intention aktiv gestalten.

Orientierungshilfe für die Wahl der passenden Brennweite

  • Für Porträtaufnahmen nutzt die Mehrzahl der ambitionierten Fotografen eine 50 mm Festbrennweite. Damit entscheidest du dich für eine Brennweite, welche dem menschlichen Auge sehr nahekommt.
  • In der Sportfotografie setzen Fotografen vorzugsweise Teleobjektive, also Brennweiten ab 50 mm, ein. Wenn die Entfernung zum Motiv vergleichsweise groß ist, sind dabei Teleobjektive mit einem großen Zoombereich empfehlenswert. Du kannst mit einem solchen Objektiv die Brennweite variabel einstellen.
  • Für sehr breitflächige Motive, wie beispielsweise ein See oder eine Winterlandschaft, verwendest du vorzugsweise eine kurze Brennweite von deutlich unter 20 Millimetern. Diese Einstellung wird als Weitwinkel-Brennweite bezeichnet und stellt für Aufnahmen dieser Art eine erstklassige Lösung dar.
  • Du möchtest ein Schiff am Horizont oder schneebedeckte Gipfel von Bergmassiven fotografieren? Um aus größerer Entfernung ein Motiv zu fotografieren, nutzen Fotografen in der Regel Objektive mit Telewinkel. Die Brennweiten dieser Teleobjektive fangen bei 50-70 Millimeter an.
  • Kommen kurze Brennweiten zwischen 10 und 35 Millimeter zum Einsatz, erhöht sich die Schärfentiefe deutlich. Lange Brennweiten stehen dagegen für niedrige Schärfentiefen.
  • Bei Aufnahmen, die von einer flexibel veränderbaren Position aus gemacht werden können, haben sich Festbrennweiten als beste Lösung etabliert.
  • Sind die Gegebenheiten nicht eindeutig zu definieren, nutzen passionierte Fotografen vorzugsweise ein qualitativ hochwertiges Zoom-Objektiv.

3. Die Verschlusszeit

Die Verschlusszeit – auch umgangssprachlich als Belichtungszeit bezeichnet – ist neben der Blende für den Lichteinfall verantwortlich. Sie beschreibt dabei, wie lange der Kamera-Vorhang offen bleibt und das Licht auf den Film bzw. den Aufnahmesensor fällt. Explizit regelt sie also die Menge des einfallenden Lichts. Zudem stellt sie auch einen wichtigen Faktor für das scharfe Abbilden von schnellen Bewegungen dar.

Unterscheiden musst du im Rahmen der Fotografie Grundlagen dabei zwischen einem mechanischen und elektronischen Verschluss. Letzterer erlaubt deutlich kürzere Verschlusszeiten und weitaus schnellere Serien im Vergleich zur mechanischen Variante. Angegeben werden die Verschlusszeiten dabei in ganzen, halben oder Drittel-Stufen. Mit modern ausgestatteten Kameras sind mittlerweile automatische Langzeitaufnahmen von einer Minute möglich.

Aktivierst du manuell die Verschlusszeit, sind Langzeitaufnahmen unbegrenzt realisierbar. Für spezielle Aufnahmen, wie zum Beispiel im Bereich der Sportfotografie, stehen Verschlusszeiten bis zu 1/8000s zur Verfügung. In diesem Fall fällt dann nur für 1/8000 Sekunde auf deinen Kamerasensor.

So nutzt ein Fotograf passende Verschlusszeiten für eine perfekte Aufnahme

Möchtest du Verschlusszeiten manuell bestimmen, kannst du dies im Modus A – Zeitautomatik (Modus Av) deiner Kamera machen. Du legst dabei fest, wie lange das einfallende Licht auf den Kamerasensor treffen soll. Die dafür passende Blende wird von der Kamera automatisch eingestellt. Dies zählt zu den Fotografie Grundlagen.

  • Gibt es nur wenig Licht (hier: Verschlusszeit wird kleiner), öffnet sich die Blende, sodass mehr Licht durchkommt.
  • Ist mehr Licht vorhanden (hier: Verschlusszeit wird größer), schließt sich die Blende, wodurch weniger Licht durchgelassen wird.

Wann sind welche Verschlusszeiten gefragt?

Bei sehr hellen Lichtverhältnissen, wie etwa bei Schnee und am Strand, oder auch bei schnellen Bewegungen im Bereich der Tier- und Sportfotografie solltest du dich für kurze Verschlusszeiten entscheiden. Gleiches gilt auch bei der Verwendung von langen Brennweiten. Kurze Verschlusszeiten sorgen hier für eine scharfe Abbildung des Motivs.

Herrschen problematische Lichtverhältnisse, wie beispielsweise im Inneren von schlecht beleuchteten Gebäuden oder bei Nachtaufnahmen, verwendest du demgegenüber gezielt lange Verschlusszeiten. Zudem setzen Fotografen mit einem entsprechenden Wissen über die Fotografie Grundlagen lange Verschlusszeiten ein, um eine bewusst gewollte Unschärfe in die Aufnahme zu integrieren. Typisches Beispiel hierfür sind Aufnahmen von fließenden Bächen.

4. Die Belichtung

Eine korrekte Belichtung zählt zu den wichtigsten Aspekten des Fotografierens. Bei modernen Kameras, wie zum Beispiel digitale Spiegelreflexkameras, wird die Belichtung von der Kamera automatisch gewählt. Dies geschieht in den Kameramodi Auto, P, A und S. Der integrierte Belichtungsmesser zeigt dir alle relevante Werte exakt an. Genutzt hierfür werden die Spotmessung, die Matrixmessung oder die Mittenbetonte Messung.

In der Praxis belichtet deine Kamera aber nicht in jedem Fall von alleine korrekt. Manchmal wird beispielsweise der Kontrast zwischen Vordergrund und Hintergrund durch die Belichtung nicht richtig herausgearbeitet. Auch bei vielen Schwarz- und Weißtönen haben Kameras häufig Probleme, die richtige Belichtung zu finden. In diesen Fällen beeinflusst du selbst die Belichtung via Belichtungskorrektur deiner Kamera. Auf diese Weise nimmst du eine Feinjustierung unabhängig von den jeweiligen Modi vor.

Unser Tipp: Um ein Ausbrennen, also eine Überbelichtung, heller Bildteile zu vermeiden, hat es sich in der Praxis oftmals bewährt, eine leichte Unterbelichtung von etwa -0,3 bis -0,7 einzustellen.

5. ISO (Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors)

ISO steht für International Standard Organisation und fungiert als eine Einstellung, mit der du deine Fotos je nach Bedarf aufhellen oder abdunkeln kannst. Erhöhst du den ISO-Wert, machst du deine Bilder heller. Verkleinerst du ihn dagegen, werden die Fotos dunkler. Der ISO stellt gerade bei Aufnahmen in einem dunklen Umfeld eine wertvolle Hilfe dar. Außerdem hilft dir ISO dabei, die Blende und Verschlusszeiten flexibler einzustellen.

Die gängige ISO-Skala reicht von Werten von 100 bis zu 6400. Die Grundlagen für deine Einstellung bilden dabei diese beiden Faktoren:

  • Bei kleinen ISO-Zahlen nimmt der Sensor nur wenig Licht auf.
  • Bei größeren ISO-Werten wird viel Licht vom Sensor aufgenommen.

Es ist jetzt aber nicht so, dass du einfach nur den ISO-Wert drastisch nach oben schrauben musst, um eine maximale Lichtempfindlichkeit zu erreichen. Denn höhere ISO-Werte gehen in der Regel einher mit steigendem Bildrauschen. Hier kommt es stark auf die verwendete Technik an. Qualitativ hochwertige Kameras rauschen mitunter nicht bemerkbar bei ISO 3200. Hast du dich dagegen für eine preisgünstige Kamera entschieden, tritt ein starkes Bildrauschen häufig schon ab ISO 800 auf.

Fotografie Grundlagen: ISO-Werte – unsere Empfehlung

  • Einstellung für Nachtaufnahmen oder Fotos in dunklen Destinationen: hoher ISO-Wert (1600 bis 6400 bzw. High ISO).
  • Einstellung für Fotos bei Dämmerlicht oder bedecktem Himmel: mittlerer ISO-Wert (400 bis 800).
  • Einstellung für Fotos bei normalem bis hellen Tageslicht: tiefer ISO-Wert (200 bis 400)
  • Einstellung für Aufnahmen bei grellem Licht bzw. einer guten Ausleuchtung: sehr tiefer ISO-Wert (Base ISO; 50).
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Als einer der Fotoexperten bei FotografierenLernen.net hilft dir Alexander gerne, die Besonderheiten der Branche, und erklärt, warum es immer eine gute Idee ist, die 1000 Ideen im Kopf in die Fotos zu verwandeln. Er wird von Neugierde, seiner Leidenschaft für die Fotografie und den unendlichen Möglichkeiten der Bildbearbeitung, die die digitale Welt bietet, angetrieben. Die Fotografie ist nicht nur ein Hobby, sondern ein Abenteuer! Beim Fotografieren geht es darum, die persönliche Vision zu teilen. Seit 2010 konnte Alexander in seiner Kariere als professioneller Fotograf für Firmen wie: SAP, ebay oder Der Tagesspeigel arbeiten. Seine Lieblingsthemen sind Technik und Portraits. Außerdem liebt er Siberian Huskys.

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