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Nikon Z Objektive – die besten Empfehlungen für unterschiedliche Ansprüche

Die Leistungskraft und Wertigkeit von Kameras definiert sich auch immer über das integrierte optische System: dem Objektiv. Dieses hat die Aufgabe, reelle optische Abbildungen von Objekten zu erzeugen. Nicht jedes Objektiv ist dabei gleichermaßen für jede Art der Anwendung geeignet. Welches Objektiv letztendlich zum Einsatz kommt, hängt zum Beispiel davon ab, in welchem Bereich du Fotos schießen und wie du die Bildwirkung gestalten möchtest. Je nach Situation kannst du dich für ein Objektiv mit bedarfsgerechter Brennweite, unterschiedlicher Lichtstärke oder zum Beispiel auch mit dem jeweils erforderlichen Abbildungsmaßstab unterscheiden.

Es gibt ein breites Spektrum an Auswahlkriterien für Nikon Z Objektive

Grundsätzlich musst du bei der Wahl des zu deinem Vorhaben passenden Objektivs eine ganze Menge beachten. Zur Auswahl stehen neben einem Normalobjektiv zum Beispiel auch Makroobjektive, Weitwinkelobjektive oder Zoomobjektive. Unabhängig von der Art des Objektivs solltest du im Rahmen deiner Kaufentscheidung verschiedene Qualitätskriterien berücksichtigen. Anhand dieser kannst du sehr gut das allgemeine Leistungspotenzial und die einzelnen Komponenten miteinander vergleichen. Dadurch fällt es dir leichter, genau das Objektiv auszuwählen, das zu den Anforderungen und deinen Bedürfnissen optimal passt.

Material- und Verarbeitungsqualität: Gute Voraussetzungen schaffen

Die Qualität eines Objektivs ist mit vielen verschiedenen Faktoren und Kriterien verknüpft. Diese können je nach aufgerufenem Preis mitunter extrem stark variieren. Das fängt schon bei der Beschaffenheit des Gehäuses an. Die Güte der Material- und Verarbeitungsqualität sollte immer konform mit dem eigenen Anspruch und dem Verwendungszweck gehen.

Einsteiger bzw. Anfänger bevorzugen zu Beginn mehrheitlich ein robust verbautes, solides Zoomobjektiv oder zu einem Modell mit günstiger Festbrennweite. Zählst du dich zu den fortgeschrittenen Fotografen oder bist sogar Profi, solltest du dich für qualitativ hochwertige Objektive entscheiden. Für Natur- und Landschaftsfotografie sind zum Beispiel qualitätsstarke und wetterfest verarbeitete Objektive zu empfehlen.

Gerade Nikon hat ein großes Portfolio an solche Linsen, die auch stärkeren Einflüssen und Beanspruchungen trotzen. Die Gehäuse sind in diesem Fall darauf ausgerichtet, Feuchtigkeit, Dreck und Staub vom Eindringen abzuhalten. Zudem sollten Objektivgehäuse dieser Art unempfindlich gegenüber hohen Temperaturschwankungen sein.

Die Linsen und die Feinmechanik – wichtig für die Abbildungsqualität

Für die Abbildungsleistung des Objektivs sind vor allem die Linsen und die Mechanik bzw. die Feinmechanik von entscheidender Bedeutung. Nur wenn Linse und Mechanik reibungslos zusammenarbeiten, ist eine zuverlässig hohe Abbildungsqualität des Objektivs gewährleistet. Handelt es sich um minderwertige Linsen-Qualität, führt dies oftmals zu Verzeichnungen, zu einer niedrigen optischen Auflösung, zu chromatischen Abberationen (Abweichungen) oder zu ähnlichen Problemen führen. Die Qualität der Feinmechanik hat demgegenüber einen starken Einfluss auf die Treffsicherheit und -zuverlässigkeit des verbauten Autofokus. Auch Einsteiger sollten hier auf Qualität setzen. Sonst kann es passieren, dass der Autofokus im Objektiv nicht wie gewünscht funktioniert.

Wichtig für deine Entscheidungsfindung – die optische Qualität

Objektive sollten immer in der Form ausgewählt werden, dass es die Pixelgröße des Kamerasensors auflösen kann. Dabei gilt: Je kleiner die Pixel sind, desto höher bzw. besser sollte auch das jeweilige Auflösungsvermögen deines Objektivs sein. Die so bezeichnete Modulationstransferfunktion (in Kurzform: MTF) stellt diesbezüglich das entscheidende Maß für die optische Qualität dar. Im Rahmen dieser Funktion wird die Abbildungsgüte unter Berücksichtigung aller Abbildungsfehler dargestellt.

Beachte dabei, dass eine Linse ähnlich wie ein Tiefpassfilter wirkt. Das MTF klassifiziert genau diese Abschwächung eines Details oder einer gegebenen Frequenz. Du erhältst auf diese Weise wichtige Hinweise im Hinblick auf die Übertragungseffizienz. Dabei geht es vor allem um den Kontrast.

Faustregel für die optische Qualität und den optimalen Kontrast

An dieser Faustregel kannst du dich dabei orientieren: Ein hoher Kontrast kommt bei der Übertragung von groben Strukturen, die einen großen Abstand zwischen den einzelnen Linien aufweisen, zum Einsatz. Handelt es sich dagegen um feine Linien mit geringen Abständen zueinander, ist ein geringerer Kontrast empfehlenswert. Erreicht der Kontrast den Wert Null, stellt diese Schwelle die Auflösungsgrenze dar. Angegeben wird diese in der Regel in Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm). Nutzt du Makroobjektive, definiert sich der Wert über die Mindestliniengröße (angegeben in µm).

Wichtig: Betrachte bei der Wahl des Objektivs immer das Gesamtsystem

Du solltest grundsätzlich immer das Gesamtsystem betrachten, wenn es um die Festlegung der Auflösung geht. Ein Beispiel: Um die Kosten möglichst gering zu halten, verwenden viele moderne Megapixelkameras kleinere Sensoren, die dementsprechend dann auch mit kleineren Pixeln arbeiten. Kameras dieser Art benötigen dadurch in der Regel sehr gute und häufig kostspielige Objektive, die eine Feinauflösung ermöglichen.

In den meisten Fällen ist es diesbezüglich weitaus wirtschaftlicher, wenn du dir von vorneherein eine qualitativ hochwertigere Megapixelkamera mit einem größeren Sensor zulegst. Dann reichen erfahrungsgemäß weniger aufwendige Objektive. Eine solche Konstellation bzw. Kombination führt eigentlich immer zu einem geringeren Gesamtpreis.

Die Objektauflösung im Zusammenspiel mit dem Abbildungsmaßstab

Die Objektauflösung zählt ebenfalls zu den entscheidenden Kriterien bei der Auswahl eines für dein Vorhaben ideal geeigneten Objektivs. Um direkt am Objekt ein Detail mit einer eindeutigen Kantenerkennung aufzulösen, sollte die Abbildungsrate des Details zwecks Abbildung etwa vier Pixel betragen. Der benötigte Abbildungsmaßstab hängt diesbezüglich immer von der Pixelgröße und dadurch von der gewünschten Objektauflösung ab.

Darauf solltest du außerdem unbedingt achten: Einige Objektive haben baubedingt gerade in den Bild-Randbereichen manchmal eine geringere optische Auflösung. Insbesondere bei offener Blende kann dieses Manko auftreten. Das muss aber nicht in jedem Fall negativ sein. Schießt du zum Beispiel bevorzugt Porträtfotos, sind Aufnahmen mit einer sehr weit offenen Blende in den meisten Fällen schöner, obwohl du mit einer schlechteren Auflösung im herkömmlichen Sinne fotografierst. Daher ist es dann auch ratsam, nicht grundsätzlich auf eine optisch attraktive Bildgestaltung zu verzichten und stattdessen auf eine bessere Abbildung zu setzen.

Von der Brennweite über die Blende bis hin zur Schärfentiefe

Neben der Objektauflösung solltest du bei der Auswahl eines geeigneten Objektivs auch immer auf die Brennweite, die Blendenzahl, die jeweils benötigte Vergrößerung, die Schärfentiefe, die tolerierbaren Abweichungen sowie auch auf den jeweils vorliegenden Arbeitsabbbstand explizit achten. Um im Hinblick auf diese Auswahl- bzw. Qualitätskriterien Licht ins Dunkel zu bringen, solltest du vor einem Kauf die einzelnen Komponenten genau prüfen. Im Fokus stehen dabei in erster Linie chromatische und sphärische Abweichungen, Defektabweichungen, die Entspiegelung, die Verzeichnung sowie die seitens des Objektivs erforderliche spektrale Durchlässigkeit.

Fehlerhafte Abbildungseigenschaften beeinflussen die Bildqualität negativ

Je nach Art des Objektivs und der jeweiligen Preisklasse können also fehlerhafte Abbildungseigenschaften auftreten, die allesamt die Bildqualität negativ beeinflussen. Besonders häufig kommt es diesbezüglich zu Verzerrungen. Gerade bei Weitwinkelobjektiven lässt sich das beobachten. Vor allem an Linien im Bild sind Verzerrungen zu erkennen, wobei sie sich zusätzlich noch zum Bildrand hin verkrümmen. Allerdings kannst du diese Abbildungsfehler meistens ohne Probleme mithilfe einer entsprechenden Software am PC korrigieren. Das gilt übrigens auch für die so bezeichneten Vignettierungen. Bei dieser Art von fehlerhaften Abbildungseigenschaften wirkt der Bildrand dunkler als die anderen Bildbereiche.

Vorzugsweise kommt es zu diesen Verzerrungen bei offenen Blenden. Allerdings sind die Verzerrungen nicht so stark zu sehen bzw. ausgeprägt, wenn es sich um hochwertige Objektive mit ebenso hochwertigen Optiken handelt. Davon abgesehen, stellen Vignettierungen nicht generell ein Problem dar. Ganz im Gegenteil: Sie dienen bei Porträts häufig als Stilmittel. In vielen Fällen fügen ambitionierte Fotografen Vignettierungen sogar im Rahmen einer nachträglichen Bildbearbeitung künstlich hinzu.

Nikon Z Objektive – mit Qualität die Fehlerquellen minimieren

Demgegenüber sind die so bezeichneten chromatischen Aberrationen weniger schön anzuschauen. Du erkennst diese chromatischen Aberrationen in erster Linie durch farbige Ränder. Besonders gerne erscheinen auch farbige Ränder an kontrastreichen Umrissen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn du einen hellen Hintergrund und ein dunkles Motiv nutzt. In der Regel findest du diese Farbfehler an den Bildrändern. Aber auch hier kannst du mit einem qualitäts- und leistungsstarken Objektiv entgegenwirken. Hier bieten sich insbesondere Objektive aus der Nikon Z Serie an. Denn derartige unschönen Effekte treten deutlich weniger auf, wenn dein Objektiv Linsen besitzt, die eine hohe Verarbeitungsqualität aufweisen.

Grundsätzlich solltest du das Gesamtsystem immer gezielt dahingehend überprüfen, ob es in der Lage ist, die gestellten Anforderungen zu erfüllen und damit deinen Ansprüchen gerecht wird. Die optischen und mechanischen Eigenschaften sowie die applikationsspezifischen Parameter der jeweiligen Objektive auf deiner Kandidatenliste sind dabei genau die Faktoren, die entscheidend für die Auswahl eines ideal geeigneten Objektivs sind.

Lege bei deiner Auswahl immer viel Wert auf die Qualität der Blende

Als ein ungemein wichtiger Faktor präsentiert sich in diesem Zusammenhang die Blende. Denn diese hat einen erheblichen Einfluss auf die Belichtung. Ein qualitativ hochwertiges Objektiv erkennst du daran: Je weiter offen die Blende ist, desto höher bzw. besser ist die Lichtstärke. Bei einem Zoomobjektiv beispielsweise variiert der Blendenwert dabei immer in Abhängigkeit von der Brennweite. Das bedeutet: Je höher die Brennweite letztendlich ist, desto weiter musst du die Blende schließen. Dadurch verringerst du den Lichteinfall auf den Sensor.

Besonders gute Zoomobjektive – wie zum Beispiel das Nikkor Z 70-200 mm/2,8 VR S – können einen Blendenwert von zum Beispiel f2.8 über den gesamten Brennwertbereich bieten. Dadurch ist das Objektiv immer gleich lichtstark, und zwar völlig unabhängig von der Brennweite. Lediglich Festbrennweiten übertreffen eine solche Eigenschaft. Diese bieten mit Werten bis hin zu f1.2 die am weitesten offenen Blenden. Somit sind sie am lichtstärksten.

Darum empfehlen wir dir Nikon Nikkor Z Objektive

Du weißt jetzt, worauf es bei Objektiven ankommt und wie wichtig die Qualität ist. Das Angebot an Objektiven ist sehr groß. Du benötigst schon fundiertere Kenntnisse, um das für deine Bedürfnisse und die jeweiligen Anforderungen optimal passende Objektiv zu erwerben. Du kannst dich natürlich rein nach dem Preis richten. Ein hoher Preis ist aber nicht immer gleich mit einer entsprechend hochwertigen Qualität gleichzusetzen. Oft sind es Nuancen, die unterschiedlich sind. Aber genau diese Nuancen haben eine mitunter völlig unterschiedliche Wirkung.

In der Praxis bewährt haben sich zum Beispiel insbesondere Nikon Nikkor Z Objektive. Gegenüber der Konkurrenz sind diese Modelle in vielen Fällen lichtstärker, schärfer und zudem leiser. Das entsprechende Bajonett von Nikon weist dabei einen besonders großen Durchmesser auf. Dadurch können für ein solches Bajonett besonders kompakte Objektive konstruiert werden, mit denen mehr Licht etwa in die Ecken eines Bildfelds gelangt. Gleiches gilt für den Rand von Fotos oder auch Videos. Die meisten Modelle bieten dir ein Plus an Licht, Schärfe sowie auch Tiefe, wobei eben auch die Ränder und Ecken von der Aufnahmequalität nicht gegenüber den anderen Bildausschnitten abfallen.

Objektive sind für spiegellosen Kameras vorgesehen

Bei den diesen Modellen handelt es sich um die neue Generation der Nikkor-Objektive, die zum innovativen Z-Bajonett von Nikon passen. Jedes Objektiv dieser Art ist dabei kompatibel zu spiegellosen Kameras. Tests, Bewertungen und auch Kundenmeinungen belegen dabei klar, dass ein solches Objektiv eine unerreichte Abbildungsleistung erreicht, die prädestiniert für kreative Fotografie ist.

Und nicht nur das. Jedes einzelne dieser qualitäts- und leistungsstarken Objektive agiert sehr zuverlässig und verleiht deiner Kamera zudem einen Touch Eleganz. Ein besonderes Merkmal dieser Art von Objektiven ist das vergleichsweise geringes Auflagenmaß. So wird der Abstand zwischen Bildsensor und Bajonett genannt. Dieser sorgt nicht nur für eine jederzeit sichtbare Minimierung des Lichtabfalls über die gesamte Abmessung eines Fotos bzw. eines Videos, sondern bietet dir gleichzeitig auch neue Möglichkeiten, um zum Beispiel Details und feine Nuancen herauszuarbeiten und herauszustellen. In jedes einzelne dieser Nikon Varianten fließt dabei die über 80-jährige Erfahrung von Nikon im Hinblick auf modernste Objektivtechnologien und optische Produkte im Allgemeinen ein.

Unsere Empfehlungen: Nikon Nikkor Z Objektive für jeden Anwendungsfall

Im Folgenden stellen wir dir die unserer Meinung nach besten und aktuellsten Z-Objektive vor. Dabei rücken wir auch die Vorteile und Nachteile bzw. Schwachstellen sowie etwaige Besonderheiten in den Vordergrund. Zudem zeigen wir dir zusätzlich auf, für welche Anwendungsfälle sich welches Z-Objektiv anbietet.

Dies sind die besten und stärksten Weitwinkelobjektive

Nikon Nikkor Z 24 mm 1:1,8 S

Für bereits unter 1.000 Euro erhältst du die Nikon 24 mm F1.8 S. Das Weitwinkel ist solide verarbeitet und zeigt keine Schwächen. Ausnahme bildet die etwas schwache Randauflösung bei der Offenblende. Der schnelle und leise Autofokus arbeitet präzise, das Bokeh ist und die Auflösung kann vor allem im Bildzentrum punkten. Optische Fehler sind kaum vorhanden. Es gibt lediglich geringe Bokeh-CAs. Insgesamt stellt das Nikkor 24 mm F1,8 S ist eine voluminöser ausfallende Weitwinkel-Festbrennweite dar. Dank der Blendenöffnung von F1,8 ist die Nikon Nikkor 24 mm 1:1,8 S besonders interessant für die Available-Light-Fotografie interessant. Der gute Autofokus erlaubt es, tolle Fotos von bewegten Motiven zu schießen. Beim Videodreh profitierst du von der geräuschlosen Arbeit des Autofokus. Ab rund 930 Euro wird aktuell dieses Kameraobjektiv angeboten.

Dies sind die Vorzüge dieser Nikon Objektive:

  • überzeugende Bildqualität:
  • schneller und leiser Autofokus
  • gute Auflösung vor allem im Fotozentrum
  • hochwertig verarbeitetes und sehr gut abgedichtetes Gehäuse
  • Fokusring lässt sich mit anderen Funktionen belegen

Die Nachteile auf einen Blick:

  • sehr schwer und ausladende Abmessungen
  • mitunter leichte Bokeh-CAs

Nikon Nikkor Z 20 mm/1,8 S

Auch bei diesem Modell handelt es sich um ein Ultra-Weitwinkelobjektiv, das eine hohe Lichtstärke von 1:1,8 aufweist. Du kannst Nikon Z Objektive dieser Modellreihe bei allen Aufnahmesituation nutzen. Dieser Objektivtyp präsentiert sich als ein echter Allrounder mit einer ultrascharfen Darstellung über die gesamte Bildfläche hinweg. Selbst bei schwachem Licht kannst du Fotos in brillanter Qualität realisieren. Es ist zum Beispiel möglich, Sterneffekte einzufangen, faszinierende Nachtaufnahmen oder auch detailreiche Landschaftsbilder aufzunehmen.

Blendeneffekte gibt es dabei selbst bei Gegenlicht nicht. Abbildungsfehler werden von ED-Glas-Linsen und asphärische Linsen effektiv korrigiert. Auch für das Filmen von Videos sind Nikon Z Objektive dieser Art ideal geeignet. Sie fokussieren leise und dabei schnell sowie flüssig. Focus Breathing macht sich nur in wenigen Situationen bemerkbar. Für knapp 1.000 Euro ist diese Objektivvariante erhältlich.

Darum profitierst du von diesen Nikon Objektiven:

  • niedrige Naheinstellgrenze
  • hohe Lichtstärke
  • klasse Auflösungsvermögen in der Mitte des Fotos
  • guter Fokusring

Hier besteht Verbesserungsbedarf:

  • bei Blende F1.8 oftmals hohe Vignettierung
  • Fotoecken teilweise etwas unscharf

Nikon Z 14-30/4,0 S

Nikon Z Objektive dieser Art verfügen über einen Vollformat-Ultraweitwinkelzoom. Das Modell der S-Serie zeichnet sich durch eine besonders flach gehaltene Frontlinse sowie durch seine extrem kompakte Bauform aus. Du kannst auch 82-mm-Filter verwenden. Zudem passen diese Nikon Z Objektive leicht in jede Kameratasche. Das Ultraweitwinkelzoom erweist sich dabei als sehr kompakt, robust und gleichzeitig flott. Als Highlight fungiert aber die herausragende Bildqualität. Die Streulichtempfindlichkeit ist gering und du hast Zugriff auf mehrere Festbrennweiten. Die kurze Brennweite kann sich allerdings je nach Anwendung als Achillesverse herausstellen. Auch das Bokeh ist in vielen Fällen diskussionswürdig. Dafür aber gibt es keine nennenswerte Verzeichnung. Rund 1.080 Euro kosten solche Objektive.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • hervorragende Schärfe
  • sehr gute Auflösung
  • herausragende Fotoqualität vor allem in der Bildmitte
  • Bildfehler werden sehr gut korrigiert
  • kompakt und robust

Dies gibt es zu bemängeln:

  • Bokeh nicht immer optimal

Dies sind die besten und stärksten Normalobjektive:

Nikon Z 24-50 mm F4-6.3

Das Nikkor Z 24-50 mm F4-6,3 stellt kein Objektiv dar, das mit einem großen Brennweitenbereich oder einer hohen Lichtstärke aufwartet. Dafür punktet diese Variante mit seinen äußerst kompakten Abmessungen, einem leisen und sehr schnellen Autofokus sowie einer guten Bildqualität sowohl im Zentrum als auch an den Rändern. Insgesamt fünf Speziallinsen sind verbaut.

Abbildungsfehler werden gut korrigiert. Ausnahme bildet oftmals die Vignettierung. Das Kunststoffgehäuse wirkt nur wenig hochwertig, aber trotzdem fällt die Leistung im Verhältnis zu der kompakten Bauweise ansprechend aus. Allerdings musst du dich auf eine geringe Lichtstärke und einen kleinen Brennweitenbereich einstellen. Für knapp 400 Euro bieten diese Nikon Z Objektive ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dies sind die Vorteile dieser Objektivmodelle:

  • sehr gute Auflösung
  • gute Bildqualität
  • durchgehend schneller Autofokus
  • sehr einfache Handhabung

Mit diesen Defiziten musst du rechnen:

  • geringe Lichtstärke
  • kleiner Brennwertbereich

Nikon Z 24-70/2,8 S

Insgesamt hinterlässt dieses professionelle Standard-Zoomobjektiv einen sehr guten Eindruck, ist robust und bietet eine gute Verarbeitung und Robustheit. Das lichtstarke 24-70-mm-Zoomobjektiv lässt sich vielseitig einsetzen. Dafür sorgt auch die aufwändige Abdichtung dieses für spiegellose Kameras ausgelegte Vollformat-Objektivs als Schutz gegen unwirtliche Witterungsbedingungen. Auch in Bezug auf die Lichtverhältnisse musst du keinerlei Kompromisse eingehen. Die Performance ist bei allen Anwendungen immer auf professionellem Niveau. Besonders auffällig ist die enorme Detailschärfe und die sehr gute Abbildungsleistung insbesondere auf kurze Distanzen. Etwas störend ist nur der schwergängige hintere Ring und das nicht ganz genaue Display bei der Entfernungseinstellung. Rund 2.000 Euro musst du für diese Nikon Z Objektive investieren.

Dies sind die Produktvorteile:

  • hohe und sehr gleichmäßige Auflösung
  • kompakt und leicht
  • spritzwassergeschütztes Gehäuse
  • präziser und schneller Autofokus
  • herausragende Abbildungsleistung insbesondere auf kurze Distanzen

Diese Mängel bestehen:

  • schwergängiger hinterer Einstellring
  • OLED-Anzeige geht sehr schnell aus

Nikon Nikkor Z 24-70 mm 1:4 S

Das Nikkor Z 24-70 mm F4 S ist ein gelungenes Vollformat-Standardzoom. Es verfügt über sehr kompakte Abmessungen und ein vergleichsweise geringes Gewicht. Ob Fotos oder Videos – das Zoomobjektiv bietet bis in die Bildecken eine sehr hohe Detailfülle. Auch die Abbildungsleistung bewegt sich stets auf absolut professionellem Niveau. Die Nikkor Z 24-70 mm 1:4 S ist vor allem dann interessant für dich, wenn es dir auf Vielseitigkeit ankommt. Mit einer konstanten Lichtstärke kannst du von Available-Light-Aufnahmen in schwachen Lichtverhältnissen über Porträts und Landschaftsaufnahmen bis hin zu rasanten Actionmotiven eine Vielzahl an Anwendungen realisieren. Du erhältst die Modellvariante ab 900 Euro.

Das sind die Highlights des Modells:

  • vielseitig einsetzbar
  • gute Bildqualität und eine sehr hohe Detailfülle
  • allgemein gute Abbildungsleistung
  • leise und präzise arbeitender Autofokusmotor
  • komfortable Bedienung

Mit diesen Mängeln kannst du rechnen:

  • teilweise Vignettierung an den Brennweitenenden
  • stark kissenförmige Verzeichnung bei 24 mm

Nikkor Z 24-120 mm 1:4 S

Diese vergleichsweise neuen Nikkor Objektive geht hinsichtlich der Abmessungen und des Gewichts noch als Travel-Zoom durch, bietet allerdings eine weitaus höhere Brennweite als vergleichbare Objektive. Das ist ein klares Kaufargument für dieses äußerst vielseitige Weitwinkel-Tele-Zoomobjektiv. Die Kombination aus einem großen Zoombereich (bis 120 mm), fortschrittlicher Optik und geringem Gewicht macht dieses Modell zu einem erstklassigen Walkaround-Objektiv. Du kannst es besonders gut nutzen sowohl für spontane Foto-Trips als auch für ausgedehnte Foto-Expeditionen. Nikon Objektive aus dieser Kategorie sind mit einem witterungsbeständigen und robusten Gehäuse ausgestattet und bieten dir Features, die auf professionelle Ansprüche ausgerichtet sind. Rund 1.250 Euro musst du für dieses Modell anlegen.

Das sind die Highlights dieser Objektive:

  • guter Tele-Zoombereich
  • guter Abbildungsmaßstab
  • sehr gute Schärfe
  • sehr gute Bildqualität
  • weiches Bokeh auch bei relativ geringer Lichtstärke
  • schneller und leiser Autofokus

Mit diesen Schwachstellen musst du rechnen:

  • manchmal Vignettierung in den äußersten Bildrändern

Nikkor Z 24-200 mm F4-6,3 VR

Bei der Nikkor Z 24-200 mm F4-6,3 VR handelt es sich um ein Superzoomobjektiv für Z-Kameras. Die Bildqualität ist in der Regel gut, lässt allerdings bei schlechten Lichtverhältnissen mitunter merklich nach. Das Superzoomobjektiv verfügt über einen leisen und schnellen Autofokus und einen optischen Bildstabilisator. Vorteilhaft bei Außenaufnahmen sind die Gehäuseabdichtungen. Randscharfe Aufnahmen ohne störende Vignettierung sind vor allem mit F5,6 oder F8 sehr gut möglich. Rund 900 Euro kosten die Objektive.

Die Vorteile im Überblick:

  • guter Autofokus
  • griffiges und leichtes Handling
  • sehr gut abgedichtet
  • guter optischer Bildstabilisator
  • Abbildungsleistung überzeugt im Zentrum

Das sind die Nachteile:

  • Bildqualität lässt bei schwacher Bildqualität nach

Weitere, von Fotografen für Fotografen empfehlenswerte Nikon Z Objektive

Nikon Nikkor Z 28-75mm 1:2,8

Leichter und kompakter Standardzoom, sehr schneller und leiser Autofokus, durchgehend hohe Lichtstärke, angenehmes Bokeh, hervorragend geeignet für Low-Light-Fotos, kostet rund 1.050 Euro.

Nikon Nikkor Z 28 mm/2.8 Festbrennweite SE

Mit Dichtungen ausgestattet, gute Bildqualität, nur geringe Abbildungsfehler, weiches Bokeh, geringe Naheinstellgrenze, kostet weniger als 300 Euro, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nikon Nikkor Z 35 mm 1:1,8 S

Hohe Detail- und Tiefenschärfe, ausgezeichnete Farbtreue bis in die Fotoränder, präzise Abbildungen, kaum Focus-Breathing, komfortables Handling, Preis liegt bei ca. 780 Euro.

Nikon Nikkor Z 58mm f/0.95 S Noct

Riesige Lichtstärke klasse Objektiv-Güte, exzellente Schärfe und Fotoqualität, überzeugende Performance in allen Bereichen, keine Abbildungsfehler, aber schwer, ohne Autofokus und vergleichsweise teuer mit rund 7.400 Euro.

Nikon Nikkor Z 70-200 mm/2,8 VR S

Professionelles Telezoomobjektiv, umfassende Abdichtung, fortschrittliche Optik, lichtstark, superscharf, schönes Bokeh, eignet sich besonders für Sportaufnahmen, Event-Fotografie oder Foto-Reportagen, individuell anpassbare Funktionen, ab etwa 2.330 Euro erhältlich.

Nikon Nikkor Z 85 mm f/1.8 S

Lichtstarkes Portrait-Festbrennweitenobjektiv, überragende Abbildungsqualität, Antireflex-Nanokristallvergütung, nahezu geräuschloses Multi-Focusing System, hervorragend auch für das Filmen geeignet, weiches Bokeh, für rund 700 Euro erhältlich.

Nikon Nikkor Z DX 16-50 mm/3,5-6,3 VR

Leichtes und kleines Standard-Zoomobjektiv, sehr praktisch, besonders kleine Transportabmessungen, konfigurierbarer Einstellring, integrierte Bildstabilisierung, Schrittmotor erlaubt leise Scharfstellung, durchgehend ordentliche Bildaufnahmequalität, erhältlich ab günstigen 300 Euro.

Nikon Z Dx 16-50 mm 1:3,5-6,3 VR Silver Edition

Schärfe überzeugt schon bei f/3,5 in der Bildmitte, mit integriertem Bildstabilisator, guter Autofokus, sehr handlich; aber lediglich Kunststoffbajonett und mechanische Schwächen, dafür günstig bei einem Preis ab etwa 290 Euro.

Unsere Foto-Empfehlungen zum Thema Nikon Z Objektive:

Alexander
Alexander
Als einer der Fotoexperten bei FotografierenLernen.net hilft dir Alexander gerne, die Besonderheiten der Branche, und erklärt, warum es immer eine gute Idee ist, die 1000 Ideen im Kopf in die Fotos zu verwandeln. Er wird von Neugierde, seiner Leidenschaft für die Fotografie und den unendlichen Möglichkeiten der Bildbearbeitung, die die digitale Welt bietet, angetrieben. Die Fotografie ist nicht nur ein Hobby, sondern ein Abenteuer! Beim Fotografieren geht es darum, die persönliche Vision zu teilen. Seit 2010 konnte Alexander in seiner Kariere als professioneller Fotograf für Firmen wie: SAP, ebay oder Der Tagesspeigel arbeiten. Seine Lieblingsthemen sind Technik und Portraits. Außerdem liebt er Siberian Huskys.

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